Dienstag, 23. August 2016

Creative Data. Nur etwas für Daten-Junkies?

Das Thema Datennutzung ist längst in aller Munde, allerdings befinden sich die Meisten noch in einem sehr frühen Stadium des Ausprobierens. Werden auf der einen Seite Millionen von Verbraucher-E-Mail-Adressen zum rechtswidrigen Gebrauch angeboten, erhebt McDonalds andererseits schon spezifische Daten über das Essverhalten seiner Kunden. 
In der Breite steht die Kommunikationswelt beim Thema kreative Datennutzung noch ganz am Anfang und weiß selbst noch nicht, wohin die Reise geht. Und wenn auch das Thema „NSA“ noch längst nicht vergessen ist und die Sensibilität für das Recht an den eigenen Daten nicht vernachlässigt werden darf, so ist die Faszination über die Möglichkeiten einer verantwortlichen Nutzung von Daten doch groß. Kreativität ist gefragt, die die Vorteile einer gezielten Datennutzung verdeutlicht. So begeisterte beispielsweise eine Software der Non –Profit-Organisation Change One Life die Juroren der Kategorie Creative Data beim International Festival of Creativity in Cannes. Sie setzt Tausende von Daten ein, um Waisenkinder möglichst typgerecht an die „passenden“ Eltern zu vermitteln, und begegnet damit der Situation, dass in Russland jährlich 15.000 Waisen adoptiert werden, von denen sich 31 Prozent nicht in ihre neue Familie integrieren können und ins Waisenhaus zurückkehren müssen.


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